Wappen Flintbek
Der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein hat am 18. Mai 1979 folgendes Wappen für die Gemeinde Flintbek genehmigt:

- Wappen der Gemeinde Flintbek
Für die Wappenbeschreibung gilt folgender Wortlaut:
"Durch einen im Verhältnis 3 : 1 geteilten, oben blauen, untensilbernen Wellenbalken von Silber und Grün geteilt, oben dreiaufrechte, gestielte grüne Eichenblätter nebeneinander, unten ein mitder Scheide nach unten weisendes geschärftes silbernes Flintbeil."
Entwurf des Wappens: Ernst Kähler, Flintbek
Beschreibung des Flintbeker Bürgers Ernst Kähler
zu seinem damaligen Entwurf des Flintbeker Wappens (Dezember 1978):
Ausgehend von einer formal - grundsätzlichen Dreiteilung der gesamten Schildfläche strebt der Entwurf horizontal die Gliederung in obere Schildhälfte, Balkenstelle und Schildfuß an.
Die obere Schildhälfte zeigt gleichberechtigt nebeneinander stehend drei aufrechte Eichenblätter. Sie versinnbildlichen die 1937/38 verwaltungsmäßig zusammengeschlossenen, ehemals selbständigen Gemeinden Voorde, Großflintbek und Kleinflintbek mit ihren heute noch existierenden Dorfeichen.
Im Bereich der mittleren Balkenstelle finden sich die quer durch den Ort fließende bedeutende Eider und die Namengebende Flintbek wieder. Die unterschiedlich breiten Gewässer sind parallel verlaufend miteinander vereint dargestellt und deuten dabei in drei wellenförmigen Schwüngen die hügelige Landschaft an.
In der unteren Schildhälfte (Schildfuß) befindet sich ein liegendes, geschäftetes Flintbeil. In friedlicher Absicht wird so der geschichtlichen Tatsache Rechnung getragen, daß der Flintbeker Raum archäologisch als interessante Quelle angesehen werden kann. Die frühe Besiedlung (Rodung der Eichenwälder) des fundreichen Gebietes zwischen Mooren und Eidertal ist vornehmlich auf den Einsatz dieses Arbeitsgerätes zurückzuführen. Darüber hinaus soll hier in besonderer Weise auf den ersten Teil der Ortsbezeichnung Bezug genommen werden. Nur wenige Gemeinden im Lande führen den Jahrtausendealten, begehrten und bewährten steinzeitlichen Werkstoff in ihrem Namen.
In Konsequenz der dreiteiligen Formkonzeption beschränkt sich auch die Farbgebung schlicht auf drei Töne. Entsprechend den heraldischen Regeln grenzt jeweils Metall an Farbe: Schildflächen oben Silber (als bescheiden-edles Metall) und unten Grün (für den ländlichen Charakter) in ausgewogenem
Wechsel (gleiche Mengenanteile).
Eichenblätter Grün auf Silber, Flintbeil Silber auf Grün.
Für die trennenden Flußbänder erscheint leuchtend aber knapp bemessen Blau/Silber naturgegeben.
Flintbek, im Dezember 1978
Ernst Kähler
Nähere Informationen zu dem Wappen erhalten Sie im Rathaus Zimmer 23, bei Herrn Plambeck Tel.: 905-10
