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Explosionsgefährliche Stoffe (Sprengstoff): Fachkundige Person - Befähigungsschein

Aufsichtspersonen, insbesondere Leiter/innen einer Betriebsabteilung, Sprengberechtigte, Betriebsmeister, fachtechnisches Aufsichtspersonal in der Kampfmittelbeseitigung und Lagerverwalter sowie Personen, die zum Verbringen explosionsgefährlicher Stoffe, zu deren Überlassen an andere oder zum Empfang dieser Stoffe von anderen bestellt sind, dürfen als verantwortliche Personen ihre Tätigkeit nur ausüben, wenn sie einen behördlichen Befähigungsschein zum Umgang und/oder Verkehr mit explosionsgefährlichen Stoffen nach dem Sprengstoffgesetz besitzen.  


Beschreibung

Inhaber/innen eines Befähigungsscheines für den Umgang und/oder Verkehr mit explosionsgefährlichen Stoffen können nur natürliche Personen sein.

Voraussetzungen:

  • Sie sind zuverlässig, fachkundig und persönlich geeignet.
  • Sie haben das 21. Lebensjahr vollendet.
  • Sie sind deutscher oder EU-Bürger.

Der Befähigungsschein zum Umgang und/oder Verkehr mit explosionsgefährlichen Stoffen nach dem Sprengstoffgesetz wird nur auf Antrag ausgestellt. Er kann inhaltlich beschränkt, befristet und, auch nachträglich, mit Auflagen verbunden werden.



Zuständigkeit

An die staatliche Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord.

Wichtiger Hinweis:

Für die Beantragung des Befähigungsscheins gemäß § 20 SprengG über den Einheitlichen Ansprechpartner Schleswig-Holstein steht Ihnen ein elektronischer Antragsassistent  zur Verfügung.



Fristen

Der Befähigungsschein wird in der Regel für die Dauer von fünf Jahren erteilt.



erforderliche Unterlagen

  • Ausgefülltes Formular "Antrag auf Erteilung eines Befähigungsscheines nach § 20 des Sprengstoffgesetzes" sowie gegebenenfalls das Formblatt "Beiblatt A",
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass,
  • erforderliche Nachweise über die Fachkunde nach § 9 SprenG.

Bei EU-Ausländern: Bescheinigung für die Beurteilung der Zuverlässigkeit in beglaubigter Übersetzung der zuständigen Justiz- oder Verwaltungsbehörde Ihres Heimat- oder Herkunftslandes (zum Beispiel Strafregisterauszug). Die Bescheinigung soll nicht älter als drei Monate sein. Im Übrigen dürfen nur solche Tatsachen als nachgewiesen angesehen werden, die von der zuständigen Behörde des Heimat- oder Herkunftslandes bestätigt worden sind.




Rechtsgrundlage

§ 20 Gesetz über explosionsgefährliche Stoffe (Sprengstoffgesetz - SprengG).

§ 20 SprengG

§ 20 SprengG




Weitere Informationen

Der Antrag ist persönlich bei der zuständigen Behörde abzugeben.

Elektronischer Antrag auf Erteilung eines Befähisgungsscheins (fachkundige Person explosionsgefährliche Stoffe) gemäß § 20 SprengG




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Ansprechpartner

Einheitlicher Ansprechpartner Schleswig-Holstein
Reventlouallee 6
24105 Kiel

Tel.: +49 431 988-8650
Fax: +49 431 988-6161111
E-Mail: info@ea-sh.de
Web: www.ea-sh.de
 


Staatliche Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord - Standort Kiel
Seekoppelweg 5a
24113 Kiel

Tel.: +49 431-6407-0
Fax: +49 431-6407-250
E-Mail: poststelle-ki@arbeitsschutz.uk-nord.de
Web: www.uk-nord.de/de/staatliche-arbeitsschutzbehoerde-bei-der-unfallkasse-nord.html
 


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Quelle der Inhalte:
Landesportal Schleswig-Holstein

 

 

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