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Tierversuche: Versuchstiere nicht aus Versuchstierzucht - Genehmigung

Wenn Sie Tierversuche an Wirbeltieren durchführen möchten, die nicht für einen solchen Zweck gezüchtet worden sind, benötigen Sie eine Erlaubnis der zuständigen Behörde.  


Beschreibung

Voraussetzungen für die Erteilung der Erlaubnis sind, dass

  • es mit dem Schutz der Tiere vereinbar ist und
  • für Versuchszwecke gezüchtete Tiere der betreffenden Art nicht zur Verfügung stehen oder
  • der Zweck des Tierversuchs die Verwendung von Tieren anderer Herkunft erforderlich macht.

Die Erlaubnispflicht gilt nicht für Pferde, Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner, Tauben, Puten, Enten, Gänse und Fische.



Zuständigkeit

An das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND).



Kosten

In Schleswig-Holstein wird eine Gebühr von 26,00 bis 77,00 Euro gemäß Landesverordnung über Verwaltungsgebühren erhoben. Genaue Auskünfte hierzu erteilt die zuständige Stelle.




Rechtsgrundlage

  • § 9 Abs. 2 Nr. 7 Tierschutzgesetz (TierSchG),
  • Landesverordnung über Verwaltungsgebühren (Allgemeiner Gebührentarif) Tarifstelle 14.4.1.7 - VwGebV.

§ 9 TierSchG

VwGebV

Section 9 TierSchG

VwGebV




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Ansprechpartner

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung
Mercatorstraße 3
24106 Kiel

Tel.: +49 431 988-0
Fax: +49 431 988-7239
E-Mail: schriftgutstelle@melund.landsh.de
Web: www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/V/v_node.html
 


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Quelle der Inhalte:
Landesportal Schleswig-Holstein

 

 

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