Was erledige ich wo?

Artenschutz: Meldepflicht, Verbote

Wer Wirbeltiere der besonders geschützten Arten hält muss Zu- und Abgänge melden.  


Beschreibung

Zu den besonders geschützten Arten gehören zum Beispiel Affen, Papageien, Landschildkröten und Riesenschlangen, aber auch verschiedene Echsenarten wie beispielsweise Taggeckos und Chamäleons. Darüber hinaus zählen auch alle europäischen Vogelarten dazu.

Geschützte Tierarten dürfen weder gefangen, verletzt, getötet, noch auf andere Weise beeinträchtigt oder gestört werden.



Zuständigkeit

An das das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR).



Fristen

Die Meldung muss 4 Wochen nach Erwerb der Tiere erfolgen.



Kosten

Keine




erforderliche Unterlagen

Herkunftsnachweise der Tiere.

Die Meldung der Zu- oder Abgänge kann schriftlich oder per Fax erfolgen.




Rechtsgrundlage

  • Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG),
  • Verordnung zum Schutz wild lebender Tier- und Pflanzenarten (Bundesartenschutzverordnung - BArtSchV).

BNatSchG

BArtSchV




Weitere Informationen

Eine Überprüfung, ob bestimmte Arten als besonders geschützt ausgewiesen sind, ist zum Beispiel mit Hilfe des Wissenschaftlichen Informationssystems zum Internationalen Artenschutz (WISIA) beim Bundesamtes für Naturschutz möglich.

WISIA




verwandte Vorgänge


Ansprechpartner

Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Hauptstelle Flintbek
Hamburger Chaussee 25
24220 Flintbek

Tel.: +49 4347 704-0
Fax: +49 4347 704-02
Web: www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/LLUR/llur_node.html
 


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Quelle der Inhalte:
Landesportal Schleswig-Holstein

 

 

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